Es gibt einen Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist: Montreal.
Zumindest nach der Lektüre von Ingo Petz´ Artikel in der gestrigen Ausgabe der SZ über das großartige Festival Pop Montréal muss man zwangsläufig zu dem Eindruck gelangen, dass die Stadt in Quebec – Heimat von feinen Bands wie Arcade Fire, Godspeed You! Black Emperor, The Stills und den von mir besonders hoch geschätzten Stars – das Paradies auf Erden ist.
“Das Leben in Montreal ist immer noch vergleichsweise günstig, das Essen gut, der Kaffee ein Traum, die Menschen freundlich. Außerdem gibt es sehr gutes Bier”
heißt es in dem Artikel. Ich denke ernsthaft darüber nach, dorthin auszuwandern. Aber bei meinem Glück und Geschick würde ich dann doch nur im tristen Winnipeg (Anspielung verstanden?) landen. Deswegen bleibe ich wohl doch hier.
Immerhin ist das Leben in Franken auch recht günstig, hin und wieder bekommt man guten Kaffee (auch wenn sich Starbucks in Nürnberg ausbreitet wie eine Seuche) und das Bier schmeckt sowieso. Ab und zu machen sogar nette Künstler hier Station.

Foto: hlima (Flickr).
Zum Beispiel Teitur, dessen gestrigen Auftritt im E-Werk ich leider verpasst habe. Eigentlich unverzeihlich…
Wir haben die selben Träume. Affenbrotbaumwächter oder Auswandern nach Montreal. Da ich nicht weiß, wie teuer Bier im Affenbrotbaum ist, sollte ich mich vielleicht doch auf zweiteres konzentrieren.
Vielleicht gibt es in Montreal auch große Bäume, in denen man wohnen und wachen kann.
[...] zu den Weltmeeren. Die großartige Band The Stills aus Montreal, wo es gutes Bier gibt, haben ein neues Album erschaffen. Welches am Freitag endlich auch bei uns erscheinen wird. Mehr [...]