Irren wir Musikkritiker uns eigentlich, wenn wir landauf, landab „Hamburg brennt“, die erste EP des unverschämt jungen Trios 1000 Robota, loben?
Offensichtlich, denn viele Musikfreunde – so zumindest mein Eindruck – scheinen sich den positiven Kritiken der Fachpresse von Musikexpress über Intro bis hin zum britischen NME und dem Online-Magazin Rote Raupe* (für das übrigens ich die Rezension zu „Hamburg brennt“ verfasst habe) nicht so recht anschließen zu wollen.
Tim Gorbauch von der FR bestätigt meinen Eindruck in seinem Bericht über das Konzert von Fettes Brot in Wiesbaden, wo 1000 Robota als Vorband auftraten:
„Hier hat die Jugend keine Chance. Zumindest wenn sie 1000 Robota heißt und als Vorband von Fettes Brot auf die Bühne muss. Das Trio aus Hamburg, eines der interessantesten derzeit, bekommt den meisten Jubel, als sie ihr letztes Lied ankündigen.“
Schon seltsam…

Ich kann die jungen Menschen verstehen! Was will man mit einer Band, bei der jedes Lied gleich klingt (vor allem eben vom Sprechgesang her!)? Da kann man ja gleich elektronische Musik hören!
Schert heut alles über einen Kamm: C
…wobei „Hamburg brennt“ ein echt guter Song ist. Finde ich.