Das American Apparel-Dilemma

2008 April 29

Jawohl, ich würde gerne viel mehr Kleidung bei American Apparel kaufen. Immerhin ist das ein unterstützenswertes Unternehmen, das seine Klamotten von mehr oder minder glücklichen, fair bezahlten Angestellten in den USA zusammennähen lässt und nicht wie die Konkurrenz von kläglich entlohnten Kindern in Dritte-Welt-Ländern.

Aber – und jetzt kommt das Problem – die Sachen von American Apparel gefallen mir leider nicht besonders gut. Schlimmer noch, die meisten ihrer Klamotten finde ich sogar ausnehmend häßlich. Es ist wirklich ein Dilemma!

Gut zu wissen jedoch, dass ich nicht alleine mit dieser Misere dastehe. Peter Unfried, stellvertretender Chefredakteur der taz, berichtet in seinem klugen und unterhaltsamen Buch “Öko. Al Gore, mein neuer Kühlschrank und ich” ebenfalls von diesem Problem. In einem Gespräch mit dem Wiener Gesellschaftskritiker Robert Misik fallen folgende Sätze:

“Es stellte sich heraus, dass er dasselbe Problem mit American Apparel hatte wie ich: Die Sachen gefielen ihm nicht. Jedenfalls nicht so gut wie die von H&M.”

Immerhin sind wir jetzt schon zu dritt…

5 Responses leave one →
  1. 2008 April 30
    Claud permalink

    Wir sind zu viert!

  2. 2008 April 30
    lechristoph permalink

    Manche Sachen von denen finde ich beinahe schon bizarr. Wer soll sowas (http://store.americanapparel.eu/rsa4402.html) anziehen?

  3. 2008 Mai 2
    lechristoph permalink

    Au weh, das ist ja enorm übel. Was für ein Oberteil zieht man zu sowas an? Und welche Schuhe?!

Trackbacks & Pingbacks

  1. Crosspromotion « die tücken des alltags

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