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Alles vorbei. Aber wir kommen wieder. Irgendwann…
Alles vorbei. Aber wir kommen wieder. Irgendwann…
In ein paar Stunden ist alles vorbei. Dann ist die verkorkste Saison 2007/2008 endlich Geschichte und der Club ist entweder abgestiegen oder - und das würde an ein Wunder grenzen - hat sich in letzter Sekunde noch gerettet. Ich hoffe auf Letzteres, befürchte aber eher Ersteres.
Die Frankfurter Rundschau berichtet heute, dass es in der “Teppichetage” am Valznerweiher durchaus Personen gibt, die Trainer Thomas von Heesen - bei den Club-Fans ohnehin schon seit seinem Amtsantritt mehr als umstritten - und Manager Martin Bader im Abstiegsfall am liebsten entlassen würden. Zumindest im Falle von Heesens keine schlechte Idee, denn irgendwie wirkte der Trainer stets seltsam leidenschaftslos. Kein Vergleich zum guten alten Hans Meyer auf jeden Fall.
Was laut FR jedoch nicht zu befürchten ist, ist ein kompletter Ausverkauf des Kaders. Immerhin steht der Club finanziell gut da (obwohl der Etat im Abstiegsfall halbiert werden muss) und ist nicht unbedingt auf hohe Transfererlöse angewiesen. Egal, wie es heute ausgeht, wird Zvjezdan Misimovic in der kommenden Saison beim VfL Wolfsburg spielen (Ablösesumme rund vier Millionen Euro). Ebenfalls sicher dürfte sein, dass Javier Pinola (Leverkusen oder Schalke), Peer Kluge (Gladbach), Ivan Saenko und Angelos Charisteas den Verein verlassen werden. Andreas Wolf und Marek Mintal sollen dem Club als “Korsettstangen” auch in der 2. Liga erhalten bleiben. Ebenso deutet alles darauf hin, dass Tomas Galasek kommende Saison weiter für den FCN auflaufen wird.
Jetzt geht es aber erst einmal darum, heute mit einer leidenschaftlichen Vorstellung die Saison abzuschließen. Ich wünsche mir, dass jeder Club-Spieler heute alles gibt und bis zur letzten Minute aufopferungsvoll kämpft. Sollten wir dann trotzdem absteigen, hats eben nicht anders sein sollen.
Endlich ist es soweit: Death Cab For Cutie haben ein neues Album. Es heißt “Narrow Stairs”, steht seit heute in den Läden und ist - wie nicht anders zu erwarten war - sehr gut. So gut, dass ER Teile davon am liebsten im Knien hören möchte. So gut, dass ER glaubt, DCFC könnten damit endlich den ganz großen Durchbruch schaffen.

Tatsache ist, dass “Narrow Stairs” nicht mehr ganz so locker ins Ohr geht wie der Vorgänger “Plans”. Die Platte verlangt seinen Hörern teilweise schon einiges an Geduld und Aufmerksamkeit ab. Welche andere Band würde es sich trauen, einen Song (”I Will Possess Your Heart”) als Single auszukoppeln, der mehr als acht Minuten lang ist und bei dem der Gesang erst nach 4:30 Minuten einsetzt? Richtig, kaum eine.
Seine ganze Großartigkeit entfaltet “Narrow Stairs” auf “Grapevine Fires” und “Your New Twin Sized Bed” - zwei Lieder, die man einfach nur wunderschön finden muss.
DCFC ist mit ihrem neuen Album ein großer Wurf gelungen, mit dem es sich ein wenig so verhält wie mit dem schüchternen Mädchen von Nebenan. Anfangs fällt dir gar nicht auf, wie schön sie ist, aber wenn sie dich einmal anlächelt, ist es um dich geschehen.
Übrigens: Hier kann man “Cath”, “Talking Bird” (beide vom neuen Album) und vier ältere Songs in exklusiven Daytrotter-Versionen kostenlos downloaden.
Die ein oder andere Überraschung hatte Jogi Löw für heute angekündigt. Doch wenn ich mir den vorläufigen EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft ansehe, frage ich mich ernsthaft, wo die versprochene Überraschung geblieben ist.
Nun gut, Timo Hildebrand, die bisherige Nummer zwei im Tor, wurde nicht berücksichtigt, was ja angesichts einer verkorksten Saison beim FC Valencia kein Wunder ist. Ebenso wenig überraschend ist, dass René Adler als Nummer drei (oder mehr?) nominiert wurde.
Auf Nummer sicher setzt Jogi Löw in der Abwehr. Schade irgendwie, dass Maik Franz und Andreas Wolf nicht nominiert wurden. Mit denen hätte man sicher mehr Spaß als mit den etwas blassen und austauschbaren Werder-Kickern Clemens Fritz und Per Mertesacker. Aber was solls…
Auch im Mittelfeld fehlen die wirklichen Überraschungen. Ohnehin werden von den zehn nominierten Spielern wohl nur acht zur EM mitfahren. Als sicheren Streichkandidaten sehe ich den jungen Gladbacher Marko Marin - sicher ist er ein großes Talent, aber er verfügt eben über so minimale Erfahrung, dass er bei einem großen Turnier noch nichts verloren hat. Andere Wackelkandidaten sind aus meiner Sicht Jermaine Jones, der einfach nicht so recht in die eher brave Mannschaft passt, Piotr Trochowski und David Odonkor (dessen einzige Stärke eigentlich ist, dass er schnell laufen kann).
Noch ein letztes Mal mit dabei ist Oliver Neuville - als Joker ist er sicher wertvoll, aber ansonsten könnte man wohl gut auf den ältesten Feldspieler der gesamten EM überhaupt deutschen Mannschaft verzichten. Streichkandidat im Sturm ist für mich Patrick Helmes. Immerhin ist mit Lukas Podolski ja auch bereits ein Stürmer gesetzt, der keinen geraden Satz herausbringt.
Am 28. Mai wird sich zeigen, wer letzten Endes mit in die Schweiz und nach Österreich reist. Auf den ersten Blick reißt mich der vorläufige Kader aber nicht unbedingt vom Hocker. Aber wer weiß - vielleicht ist dieses Team ja - anders als ihr Teamchef - für die ein oder andere Überraschung gut.
Gestern Abend war ich bei einer Lesung von Christiane Rösinger mit integriertem Kurzkonzert. Da ich geschickterweise meine Kamera zu Hause vergessen hatte, muss eben mit dem Bildchen oben Vorlieb genommen werden (wobei drei der vier Personen darauf gestern gar nicht dabei waren - dafür ist aber Andreas Spechtl nicht auf dem Foto, obwohl er anwesend war).
Wie es war, kann hier nachgelesen werden.
Na, sieh mal einer an: Der Typ vom Klamottenpaar der Woche auf jetzt.de hat doch tatsächlich einen Pulli von Rote Raupe* an. Schick!
Foto: Henriette Stykow
Die Hose dagegen ist doch eher Geschmackssache, finde ich. Kein Wunder - ist schließlich auch von American Apparel.
@ Claud: Findest du nicht auch, dass der Bursche ein wenig wie der Deurich aussieht, oder täusche ich mich da?
Bis vor wenigen Tagen stand hier zu lesen, dass Björn Kleinhenz am 8. August als Support von Barra Head im Erlanger E-Werk auftreten würde. Seit kurzem steht aber fest, dass Björn Kleinhenz an besagtem 8. August nicht in Erlangen, sondern im Amp in Münster spielen wird. Mist - bzw. lucky Münster! Auch die Dänen werden aller Voraussicht keinen Zwischenstopp im Frankenland einlegen.
A propos Björn Kleinhenz: ”Poets Dying”, die neue Single des netten Schweden, steht ab sofort bei Tomt Records gratis zum Download bereit. Ein hübsches Video dazu kann man sich an selber Stelle auch angucken. Hurra!
Anderweitige Probleme sind nun bereits auch gelöst. Ich habe seit heute eine Trauzeugin. Wer jetzt auf eine schnelle Hochzeit (und ein leckeres Buffet mit lecker Essen für lau) hofft, muss allerdings enttäuscht werden. Die Trauzeugin steht fest, aber alle anderen Details der Hochzeit (inklusive zu heiratende Frau - übrigens, S.: ich werde nicht die Frau heiraten, die wir als “Lustgrotte” kennen) müssen in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch geklärt werden.
Jetzt aber schnell vor den Fernseher gesetzt und Tatort geschaut…
“Wie seine großen Vorgänger Bertolt Brecht und William Shakespeare hat Dylan ein laxes Verhältnis zum geistigen Eigentum. Er weiß: Das Stehlen ist die größte Liebeserklärung. Originell kann jeder Hohlkopf sein. Authentisch nur, wer an die Quelle geht und trinkt.”
- Alan Posener
Wer nun wissen möchte, aus welchen Quellen Bob Dylan getrunken hat, dem sei ein neues Doppelalbum ans Herz gelegt: “Songs from the Invisible Republic: The Music That Influenced Bob Dylan” (Repertoire Records) widmet sich liebevoll den großen Vorbildern Dylans - darunter alte Bekannte wie Blind Willie McTell, Odetta und Woody Guthrie, aber auch relativ unbekannte Bands wie The Mississippi Sheiks (eine komplette Tracklist findet man unter anderem hier).

Der Titel der Compilation bezieht sich übrigens auf das Buch “The Invisible Republic” (später umbenannt in “The Old, Weird America”), eine Abhandlung über Dylans “Basement Tapes” von Greil Marcus.
So siehts aus:
1.) Kommenden Samstag MÜSSEN wir gegen Schalke 04 gewinnen.
2.) Arminia Bielefeld DARF KEINESFALLS beim VfB Stuttgart gewinnen.
Werden beide Punkte erfüllt, bleibt der Club erstklassig. In allen anderen Fällen müssen wir nächstes Jahr gegen so “illustre” Teams wie den SV Wehen-Wiesbaden antreten. Au weh!
Noch knapp zwei Wochen müssen ins Land ziehen, dann erscheint “Tour de Hearts”, das neue Album der feinen schwedischen Band Friska Viljor. Bravo!
Etwas mehr als drei Monate müssen noch ins Land ziehen, bis Friska Viljor beim Brücken-Festival in Nürnberg zu Gast sind. Nochmal bravo!