
Wer-weiß-wie-lange warte ich nun schon darauf, dass Niels Frevert endlich einmal wieder nach Nürnberg kommt. Am 13. September ist es nun endlich soweit. Und jetzt ratet mal, wer genau an dem Tag in Urlaub fährt? Richtig, ich. Aber Urlaub ist ja auch toll.
09.09. A-Wien – B72
11.09. A-Klagenfurt – Volkshaus
12.09. A-Innsbruck – Bierstindl
13.09. Nürnberg – Hirsch
14.09. München – 59:1
15.09. CH-St.Gallen – Kugl
16.09. CH-Schaffhausen – Fassbeiz
17.09. A-Dornbirn – Spielboden
18.09. CH-Baden – Herbert
Diesmal hält der Tag der Deutschen Einheit ein besonderes Schmakerl parat: Patrick Wolf, der queere Geigenvirtuose, gastiert nämlich am Nationalfeiertag im Z-Bau in Nürnberg. Mit im Gepäck hat der Engländer sein jüngst veröffentlichtes viertes Album “The Bachelor”. Unbedingt hingehen!
29.09. Münster – Gleis 22
30.09. Frankfurt – Mousonturm
01.10. Berlin – Lido
03.10. Nürnberg – Z-Bau
04.10. München – Ampere
Nein, MGMT kommen leider nicht nach Franken. Aber ich dachte mir, ein kleines Video zur Auflockerung kann nie schaden. Das geht hier in den nächsten Tagen:
Fr., 3. Juli
* The Robocop Kraus (E-Werk, 20.30 Uhr, Eintritt frei!)
Sa., 4. Juli
* Rigorös mit Markus Kavka (Die Rakete, 22 Uhr)
* Gostenhof Rulez (u.a. im MUZ-Club, 20 Uhr, Eintritt frei!)
So., 5. Juli
* Brian Wilson (Serenadenhof, 19 Uhr, Tickets 42 – 70 Euro…alter Schwede!)
Mi., 8. Juli
* Karamelo Santo (E-Werk, 21 Uhr, Tickets 14 Euro)
* No Means No / Bambi Davidson (K4 Festsaal, 21 Uhr, Tickets 15 Euro)
* Siena Root (MUZ-Club, 20 Uhr, Tickets 5 Euro).

…und zwar die Schweinegrippe:
“I picked home one last souvenir from South America, it’s called the H1N1 virus. Wrongfully known as the Swineflue.
I was crossing the Atlantic when things started getting really bad, the fever was hallucinogenic and shaking me like a leaf and I grabbed the sleeve of the Air France steward. “I’m not feeling well, I should see a doctor” I said and the reply came as a brilliant mix of death anxiety and french rudeness: “Uh, yes… Terminal D… go there maybe… when we land”. After that the stewards and stewardesses took long detours. A ring of empty seats formed around me. Peoples eyes were kind but determined, they read “Poor you, I really wish you all the best but if you come near me or my kid I will have to stab you with this plastic fork”. I got up and went to the bathroom where I fainted.
Now I’m in quarantine for ten days. I can see the summer through my window and it’s just perfect. Summer is always best through a window.” (Jens Lekman)
Armer Jens. Gute Besserung!

Eigentlich sollte am Freitag, den 3. Juli, die Band Mikroboy im Garten des E-Werks spielen. Diese hat aber kurzfristig wegen Krankheit ihres Schlagzeugers abgesagt und als wirklich hochkarätiger Ersatz wurden The Robocop Kraus engagiert. Das ist doch mal was! Beginn ist (bei freiem Eintritt) um 20.30 Uhr, danach gibt es noch die Immergut Rocken Party.
“Nennt es, wie ihr wollt”, das Debütalbum von Mikroboy (VÖ: 17. Juli) sei aber trotz des gecancelten Konzerts jedem ans Herz gelegt!

“In dieser Woche bringen wir Ihnen The Robocop Kraus näher – sehr nahe: Wir verlosen unter www.sz-magazin.de/gewinnen ein Konzert der Nürnberger Indie-Rockband im Wohnzimmer des Gewinners.”
Wer nur ein sehr kleines (oder, wie ich, gar kein) Wohnzimmer hat, darf trotzdem an der Verlosung des SZ Magazins teilnehmen und im Fall der Fälle an einen anderen Ort ausweichen. Teilnahmeschluss ist der 1. Juli.
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Ebenfalls am 1. Juli (und zwar um 00.00 Uhr) beginnt der Vorverkauf fürs Konzert von Kettcar beim 3sat Festival in Mainz. Die Tickets sind recht günstig, sehr begrenzt und können ausschließlich bei der ZDF Zuschauerredaktion per Fax oder Mail reserviert werden:
E-Mail: apitz.t@zdf.de
Fax: 06131 – 70 9409

Jetzt gleich spielt Senore Matze Rossi in Bad Kissingen das letzte Konzert für eine “sehr, sehr lange Zeit”. Anders als Michael Jackson kommt der Schweinfurter Songwriter aber eines Tages wieder zurück. Irgendwann im Jahr 2010 – mit einem neuen Album, auf das ich mich jetzt schon sehr freue. Bis dann, Matze!

Weil ich heute CocoRosie verpassen werde, habe ich mir eben gestern Kleinmeister angeschaut. Ich möchte die beiden Bands jetzt zwar nicht unbedingt auf eine Stufe stellen, aber hörenswert wars gestern trotzdem. Hinter Kleinmeister verbergen sich drei junge Herren aus Rosenheim, die – anders als der Name erwarten lässt – ausschließlich auf Englisch singen und auch ansonsten recht britisch klingen. Manchmal ziemlich verspult, aber am Ende dann doch immer schön melodiös. Gute Band!

Vor ein paar Tagen ging es hier noch um die Lemonheads und ihr neues Album “Varshons”, das ausschließlich Coverversionen beinhaltet. Evan Dando covert sich ja bereits seit zwei Jahrzehnten munter durch die Pop-Geschichte und seine Interpretation von “Luka” ist ohne jeden Zweifel einer der schönsten Lemonheads-Songs überhaupt. Ebenso großartig ist natürlich das Original von Suzanne Vega – ein Klassiker aus den 80er Jahren, den man auch heute noch anhören und gut finden kann. Mittlerweile ist Suzanne Vega 49 Jahre alt und von der ganz großen Bildfläche verschwunden, bringt aber in schöner Regelmäßigkeit hörenswerte Alben heraus und tourt munter durch die Welt. Am kommenden Montag (meinem Geburtstag) gastiert die New Yorker Songwriterin im Hirsch in Nürnberg (Beginn: 20 Uhr). Nicht nur für Nostalgiker wird das sicher ein interessanter Abend.
Ein Interview mit Suzanne Vega gibt es bei den Nürnberger Nachrichten zu lesen.